Was hätte Regine dazu gesagt?

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Jörg Hildebrandt – Ehemann der legendären SPD-Politikerin Regine Hildebrandt – erzählt auf Einladung von Martina Münch im Cottbuser Café Engel vor interessierten Gästen über seine Frau sowie die Erfahrungen der Menschen in der Wendezeit.

Martina Münch lud zu einer nachmittäglichen Unterhaltung über Regine Hildebrandt ins Café Engel. Die geladenen Gäste erfuhren von Regine und erörterten in lockerer Runde Lebenserfahrungen, -leistungen, aber auch Brüche in den Biographien der Wende- und Nachwendezeit. Besonderer Gast des Abends war Jörg Hildebrandt, Journalist und Ehemann der im Jahr 2001 verstorbenen SPD-Politikerin und Mutter Courage des Ostens. Hildebrandt, der in Vertretung von Regines Tochter Frauke zur Unterhaltung erschien, gewährte bei klassischem Frankfurter Kranz Einblicke sowohl in den politischen als auch den Privatmenschen Regine Hildebrandt: Von deren politischer Sozialisation über das erste Kennenlernen bis hin zu allgemeinen politischen Überzeugungen. Verwundert zeigte sich der Journalist ob der paradoxen Situation, dass in der DDR alle Menschen wählen gingen, obwohl es nichts zu wählen gab, während die Menschen in der heutigen Zeit von ihrem Mitbestimmungsrecht kaum Gebrauch machten. Das Bekenntnis der Hildebrandts zur gelebten Demokratie wurde an diesem Nachmittag mehr als einmal deutlich.