#AppellVonCottbus

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Auf den ersten Platzverweis für Björn Höcke im Juni folgte am vierten August der zweite. Dem Wahlkampfauftritt Höckes in Cottbus stellte sich im Puschkinpark eine große Anzahl engagierter BürgerInnen und Bürger sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen entgegen;

darunter u.a. der Bläserchor der Klosterkirche, die Feuerwehr, das Sprechcafé Cottbus sowie ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Parteienlandschaft. Mit dabei war an diesem Tag auch Martina Münch, Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses Cottbuser Aufbruch, die mit Besuchern ins Gespräch kam und ihre Sicht auf die Stadt schilderte, welche gleichermaßen Bekenntnis wie Mahnung ist: „Es ging darum, zu zeigen, dass Cottbus offen und tolerant ist, und dass wir die Mehrheit sind.“ Am sonnigen Nachmittag feierte sie zusammen mit über 1000 Teilnehmern auf dem Familienfest, um ein Zeichen gegen rassistische Bigotterie und Intoleranz zu setzen und zu zeigen, dass das, was die AfD repräsentiert, weder in Cottbus, noch sonst wo in der Bundesrepublik einen Platz hat.