Preisverleihung beim Filmfestival

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Den Hauptpreis gewinnt Ayka, ein sehr berührender russischer Film über das Leid einer mongolischen Migrantin in Moskau. Dass dieser empathische Film in einer Zeit in der Migranten hauptsächlich als Problem wahrgenommen werden, den Hauptpreis in Cottbus gewinnt, ist ein Zeichen der Hoffnung!

Martina Münch hat zum Abschluss des 28. Cottbuser Filmfestivals die Lubina-Preise überreicht. „Das Filmfestival Cottbus hat sich in den vergangenen Jahren zu einer außerordentlichen Erfolgsgeschichte entwickelt. Dafür stehen sowohl die zahlreichen Premieren in jedem Jahr als auch das große Publikumsinteresse. Das Festival bietet nicht nur die Gelegenheit, neue Filme kennenzulernen und mit Machern, Regisseuren und Schauspielern ins Gespräch zu kommen – es schlägt zudem eine Brücke zu unseren Nachbarn in Mittel- und Osteuropa“, so Martina Münch.

Im Rahmen des Filmfestivals Cottbus wurden vom 06. bis 11. November 2018 mehr als 200 Filme in vier Wettbewerben und elf weiteren Sektionen gezeigt, die vielfältige Einblicke in das Filmschaffen Mittel- und Osteuropas geben. Zentrales Thema des diesjährigen Filmfestivals ist der politische Dialog in Osteuropa. Auf dem Festival werden 18 Preise in Höhe von insgesamt 80.000 Euro vergeben. Alle Preisträger erhalten neben dem Preisgeld auch die Preisskulptur Lubina (sorbisch: die Liebreizende). Zudem finden zahlreiche filmkulturelle Vorträge, Konzerte und Lesungen statt. Das Filmfestival Cottbus wurde 1991 in der unmittelbaren Nachwendezeit von ehemaligen Mitgliedern der Filmclub-Szene der DDR gegründet und gilt inzwischen international als führendes Festival des osteuropäischen Films. Das Land fördert das Filmfestival in diesem Jahr mit 12.000 Euro. Ministerpräsident Dietmar Woidke ist Schirmherr des Festivals.

Weitere Informationen: www.filmfestivalcottbus.de