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Martina Münch eröffnete die Konferenz „Lausitz 2030: Wissenschaft, Forschung und Kultur“ an der BTU in Cottbus-Senftenberg eröffnet.

„Mit der Konferenz ‘Lausitz 2030: Wissenschaft, Forschung und Kultur‘ wollen wir der Strukturentwicklung in der Lausitz einen weiteren Schub geben, bestehende Konzepte weiterentwickeln, neue Ideen diskutieren und möglichst viele Akteure vor Ort in diesen Prozess einbinden“, so Münch.
„Dabei können wir auf wichtige Weichenstellungen der vergangenen Jahre zurückgreifen: Dazu zählen die Profilierung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg als ein Motor der Region, der Aufbau des Gesundheitscampus Brandenburg und der Entwurf einer bundesweit einmaligen Transferstrategie ebenso wie die Weiterentwicklung der großen Kultureinrichtungen in der Lausitz – etwa die Gründung des Landesmuseums für Moderne Kunst und die Errichtung der Pückler-Landesstiftung für Branitz – und die Stärkung der sorbischen/wendischen Einrichtungen. Hierauf wollen wir aufbauen. Mit einem Konzeptwettbewerb wollen wir konkrete Schlüsselprojekte auswählen, mit denen der Strukturwandel in der Lausitz durch Wissenschaft, Forschung und Kultur vorangebracht werden kann“, sagt Martina Münch.

„Die Lausitz hat sich in vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt – dafür steht das drastische Absinken der Arbeitslosenquote von 21 Prozent im Jahr 2005 auf 7,3 Prozent im Jahr 2017 ebenso wie eine Wirtschaftskraft, die über dem Brandenburger Durchschnitt liegt. Daran wollen wir anknüpfen: Die BTU, Forschungsinstitute, Wirtschaftsunternehmen und Kultureinrichtungen in der Lausitz spielen eine Schlüsselrolle bei der weiteren erfolgreichen Entwicklung der Region. Dabei wollen wir die begonnene Verzahnung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft weiter ausbauen und den Wissenstransfer verstärken. Dies ist wesentlich für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung, Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.“

Die Konferenz dient dazu, die Beiträge und Perspektiven von Wissenschaft, Forschung und Kultur zur Landesstrategie, die derzeit vom Lausitzbeauftragten der Landesregierung erarbeitet wird, weiter zu konkretisieren. Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter unter anderen Abgeordnete, Landräte, Bürgermeister, Vertreter von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Firmen, haben auf der Konferenz Konzeptideen und strategische Ansätze der Lausitzstrategie für die Bereiche Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie Perspektiven zum weiteren Vorgehen diskutiert. Der Konferenz ging eine Reihe von speziellen Themenworkshops voraus.